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Geschichte

Schloss Gracht

1433
Erste urkundliche Erwähnung
um 1500
Entstehung der zweiteiligen Burganlage
bis 1538
im Besitz der Familie von Buschfeld
1538
Hochzeit der Erbtochter Katharina von Buschfeld mit Hieronymus Wolff zu Friesheim (früher Wolff von Gudenberg)
1538-1954
Stammsitz der Grafen Wolff-Metternich
1605
Umbau der gesamten Anlage
1658-1659
Erneuter Umbau mit Vergrößerung des Herrenhauses. Die Vorburg erhält ihre heutigen Ausmaße
1698
Vollendung der Vorburg mit Ostflügel und Einfahrt
1683-1717
Entstehung der ausgedehnten barocken Parkanlagen, von denen heute nur noch das Gartenparterre in Resten erhalten ist (Architekt unbekannt)
1719-1722
Neugestaltung der Gartenanlagen nach Ergänzungsvorschlägen von G.L. Pictorius
Die Anlage gilt als frühestes Beispiel eines streng linearen, achsenbezogenen Ziergartens nach französischem Muster im Kurstaat Köln, durchaus vergleichbar den kurfürstlichen Gärten in Bonn und Brühl
1850
Umfassender Neubau des Herrenhauses nach Plänen des Kölner Architekten J. Wallée
1878
Zerstörung der Vorburg durch Brand
1879
Wiederaufbau der Vorburg in Form des langen, zweistöckigen Backsteinbaus mit stufenartigen Giebeln, der heute noch erhalten ist
1957
Verkauf des Schlosses und der dazugehörigen Ländereien an die Gemeinde Liblar
1962-1973
Mehrfach wechselnde private Besitzer (u.a. war das Haus Hotel und Sitz einer Ausbildungsstätte des Goethe-Institutes)
1973-1975
Erwerb des Schlosses durch die USW-Grundstücksverwaltungsgesellschaft und Beginn umfassender Restaurierungs- und Umbaumaßnahmen
Ende 1975
Einzug von Lehre, Forschung und Verwaltung in Schloss Gracht
30.04.1976
Offizielle Eröffnung des USW (Universitätsseminar der Wirtschaft)
1985-1986
Umzug der EDV und Renovierung der „Alten Schmiede“ (P III)
1990-1991
Renovierung der Gästezimmer
1992
Renovierung der Fassade des Herrenhauses
40 Bilder kehren ins Schloß zurück, Eigentum der Familie Metternich
1993-1994
Ausbau und Fertigstellung zusätzlicher Gästezimmer auf insgesamt 78 Zimmer
1994
Aus der ehemaligen EDV wird das Plenum P IV
2001
Renovierung der Brückenanlage zum Schlosspark
2004
Übertragung des Seminarbetriebes vom USW auf die ESMT (European School of Management & Technology)
2008
Sanierung des kompletten Schlosssockels